segunda-feira, 29 de junho de 2015

Stuttgart holt Kliment - alles klar mit Langerak

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Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung von Alexander Zorniger ergriff zunächst Sportvorstand Robin Dutt das Wort - und er hatte interessante Personalien zu verkünden. Während der Abgang von Thorsten Kirschbaum zum 1. FC Nürnberg und die Neuverpflichtung von Mitch Langerak von Borussia Dortmund wenig überraschend kam, kam der Transfer des tschechischen U-21-Nationalspielers Jan Kliment äußerst unverhofft.


Mit Kliment kommt ein Angreifer nach Schwaben, der sich bei der laufenden U-21-EM in den Vordergrund gespielt hat. Dem 21-jährigen Tschechen gelang im zweiten Gruppenspiel gegen Serbien (4:0) ein Hattrick, dennoch schied der Gastgeber bereits nach der Vorrunde aus. Vergangene Saison spielte Kliment für den tschechischen Erstligisten FC Vysocina Jihlava. Dort gelangen dem 1,85 Meter großen Offensivspieler in 31 Spielen drei Tore. Insgesamt kommt er auf vier Treffer in fünf U-21-Einsätzen. In Stuttgart erhält er einen Vertrag bis 2019.
Ebenfalls neu ins Trikot der Schwaben schlüpft Langerak, der Torhüter von Borussia Dortmund unterschrieb bis 2018 und tritt nun in Konkurrenz mit dem ebenfalls neu verpflichteten Przemyslav Tyton. "Wir freuen uns, dass wir Mitch für uns gewinnen konnten", erklärte Dutt, der im gleichen Atemzug dem nach München abgewanderten Sven Ulreich dankte: "Für ihn wird immer ein Platz bei uns reserviert sein." Als "Misstrauensvotum" gegenüber Nachwuchskeeper Odisseas Vlachodimos wollte der neue Trainer Alexander Zorniger die Verpflichtungen der beiden neuen Schlussmänner übrigens nicht sehen. Alle drei Keeper hätten Chancen, "wir werden sehen, wer spielt". Nach den Abgängen von Ulreich und Kirschbaum, der laut Dutt "auf dem Weg zum Medizincheck nach Nürnberg" ist, sei man schließlich zum Handeln gezwungen gewesen.
Den ehemaligen BVB-Torhüter lobte Zorniger als einen "richtig, richtig guten Keeper. Ich hab von ihm ein schlechtes Spiel gesehen, das war das im DFB-Pokalfinale." Dennoch dürfte klar sein, dass der Kampf um die Nummer eins durch die beiden Neuverpflichtungen geprägt sein wird. "Ich erwarte von Langerak und Tyton, dass sie sich einen Konkurrenzkampf liefern", sagte letztlich auch Zorniger.

Völler: "Maschinen, die jeden Tag geölt werden müssen"


Leverkusens Sportchef im großen kicker-Interview


Er ist seit vielen Jahren im Geschäft, war Spieler, Trainer und ist aktuell Sportchef bei Bayer Leverkusen: Rudi Völler. Der 55-Jährige, dessen Berufung zum Teamchef der Nationalmannschaft sich am Donnerstag zum 15. Mal jährt, spricht im großen kicker-Interview über den Wandel des Fußballs und über Christoph Kramer.

Schaut er auf seine eigene Zeit als Profi zurück, so sieht er den modernen Fußball als "noch intensiver, noch schneller" an als in den 90er Jahren. "Es gibt permanent Blutuntersuchungen, physiologische Tests, tägliches Vergleichen der Körperwerte." Zwar sei auch schon damals alles sehr professionell gewesen, doch heute seien die Spieler nicht nur fitter, sondern auch zerbrechlicher. "Das sind Maschinen, die jeden Tag geölt werden müssen", so der liebevoll "Tante Käthe" genannte Völler.
Schon zu seiner Zeit habe man sich Spiele aus den 70ern angesehen und sich gedacht: "Och, das ist aber langsam." Nun ist seine Generation die, die ein wenig belächelt wird. Allerdings haben es die Profis der Gegenwart nicht mehr ganz so leicht. Früher sei alles "ein bisschen lockerer" gewesen, erzählt Bayers Sportchef. "Damals haben wir zwischen den Spielen auch mal einen draufgemacht. Das geht heute nicht mehr."
Der Fußball habe sich in den oberen Ligen sehr angenähert, was speziell im DFB-Pokal deutlich werde: "Wenn du da als Erstligist ein paar Prozent weniger investierst, wird es schwer. 5. und 6. Liga schaffst du auch, wenn du einen schlechten Tag hast. Ab der 4. Liga geht das nicht mehr."

Kramer das "lebende Beispiel" des Bayer-Konzepts

Was die Ausbildungspolitik des Werksklubs angeht, erklärt Völler, dass Bayer 04 ein Konzept verfolge, das es jungen Spielern ermögliche, sich in jungen Jahren zu entwickeln - zur Not auch per Ausleihe. Christoph Kramer ist dafür das "lebende Beispiel". "Eines ist klar, wir hätten Christoph niemals verkauft, damals nicht, und auch jetzt hätten wir ihn nie den Gladbachern gelassen", so der ehemalige Weltklasse-Stürmer. "Wir wollen Geduld haben mit Spielern, die es mit 18 eben noch nicht schaffen, ihnen die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln."


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