quarta-feira, 1 de julho de 2015

FUSSBALL GERMANY - NEWS

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Veh drängt bei Trapp auf eine Entscheidung

Frankfurt: Castaignos ist zufrieden


Seinen trockenen Humor hat Armin Veh nicht verloren. "Der Laktattest ist nicht so mein Ding, das macht niemandem so richtig Spaß", meinte der alte, neue Trainer grinsend, als seine Spieler am Mittwochmorgen in der Kalbacher Leichtathletikhalle zum ersten Mal schwitzten. Die zweite Einheit fand um 15 Uhr bei brütender Hitze auf dem Platz statt. Mit dabei: drei Neuzugänge.

Die Liste der Spieler, die beim Frankfurter Trainingsauftakt fehlten, ist ungefähr so lang wie die der Profis, die mit von der Partie waren. Zwölf Lizenzspieler fehlten entweder verletzt (Meier, Anderson, Kadlec, Kittel), weil sie mit ihren Nationalteams unterwegs sind oder noch Sonderurlaub haben (Zambrano, Valdez, Chandler, Waldschmidt, Hasebe, Stendera, Seferovic, Balayev). Dafür sahen einige Hundert Fans, die nachmittags zur ersten Einheit kamen, erstmals die drei Neuzugänge im Eintracht-Dress: Stefan Reinartz, Heinz Lindner und der erst am Dienstag verpflichtete Luc Castaignos. Um den Kader aufzufüllen, durften auch die vier Youngsters Tim Wölfert, Tom Niegisch, Ilias Becker und Jannis Häuser bei den Profis reinschnuppern.

Castaignos ist schon jetzt begeistert von seiner neuen Heimat. Das letzte Spiel gegen Leverkusen verfolgte er auf Einladung der Eintracht von der Tribüne aus. Die Atmosphäre im Stadion und die Spielweise seiner neuen Mannschaft haben ihn beeindruckt. "Ich bin sehr glücklich, dass ich hier bin. Die Eintracht ist ein großer Klub mit fantastischen Fans", schwärmt der 1,88 Meter große Angreifer. In den Niederlanden schoss er für Feyenoord Rotterdam und Twente Enschede in 131 Spielen 52 Tore. Die Eintracht lässt sich die Verpflichtung des Offensivspielers 2,5 Millionen Euro kosten, wobei erfolgsabhängige Nachzahlungen in einer Größenordnung von 1,5 Millionen Euro fällig werden könnten.

Veh ist mit seinem Kader zufrieden

Beide wollen Klarheit: Frankfurts Trainer Armin Veh und Torhüter Kevin Trapp (re.).
Beide wollen Klarheit: Frankfurts Trainer Armin Veh und Torhüter Kevin Trapp (re.).
© imagoZoomansicht
Der Blick auf seinen Kader löst bei Veh Zufriedenheit aus: "Die Fluktuation ist in diesem Jahr nicht so groß. Wir benötigen noch ein paar Spieler, die werden wir bekommen." Im Visier: ein Innenverteidiger und ein Mann für die linke Offensivseite, auf der auch Castaignos spielen kann. Angesichts eines Lizenzspieleretats in Höhe von etwa 38 Millionen Euro sieht der Trainer nun bessere Perspektiven im Vergleich zum Ende seiner letzten Amtszeit, als er, so Veh, rund 30 Millionen zur Verfügung hatte.
Sollte Kevin Trapp tatsächlich zu Paris St. Germain wechseln, würde sich der finanzielle Spielraum noch einmal vergrößern. Veh drängt auf eine schnelle Entscheidung. "Wir werden nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten. Das wird innerhalb von ein paar Tagen entschieden, so oder so", betont der 54-Jährige.
Einen weiteren Spieler abgeben will Veh vorerst nicht, erst will er sich im Training ein Bild von jenen Akteuren machen, die unter ihm noch nicht trainiert haben. Auf jeden Fall bleiben soll Innenverteidiger Alexander Madlung, dessen auslaufender Vertrag bisher nicht verlängert wurde. Auch mit dem Verbleib von Carlos Zambrano rechnet der Coach fest.
Außerdem begrüßt er in seinem Trainerteam einen neuen Mann: Eintracht-Urgestein und U-19-Trainer Alexander Schur fungiert künftig als Verbindungsglied zwischen den Profis und der Nachwuchsabteilung. Der Ex-Profi wird die Mannschaft in beide Trainingslager begleiten und ansonsten an mindestens zwei Tagen in der Woche bei der Bundesligamannschaft sein.

Hertha BSC siegt erst nach Rückständen

Erstes Training, erstes Testspiel. Auch die Berliner befinden sich derzeit in der Vorbereitung für die kommende Saison und haben dabei einen ersten Sieg gelandet.
Bundesligist Hertha BSC ist mit einem Sieg in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai gewann ihr erstes Testspiel am Mittwoch gegen den Landesligisten FC Lübars mit 7:2 (2:2).
Nachdem die Amateure zweimal überraschend in Führung gegangen waren, erzielten Jens Hegeler (29. und 41.), Sebastian Langkamp (48.), die Youngster Nils Blumberg (68.) und Maximilian Mittelstädt (73. und 82.) sowie Kapitän Fabian Lustenberger (84.) die Treffer zum letztlich standesgemäßen Erfolg der Berliner. 



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