Gladbach will Neuen für das Abwehrzentrum
Die Suche nach einem Innenverteidiger läuft in Gladbach. Und da kommt ein Name ins Spiel, der schon im vergangenen Sommer ein heißes Thema war: Matthias Ginter. 2014 buhlte die Borussia bereits heftig um die Dienste des damaligen Freiburgers. Ginter entschied sich letztendlich für einen Wechsel zu Borussia Dortmund (Vertrag bis 2019), doch der ganz große Durchbruch beim BVB blieb ihm verwehrt - ist das die Chance für die Fohlen, einen zweiten Versuch beim 21-Jährigen zu starten?
Der kicker hakte bei Max Eberl nach: Wird Ginter wieder ein Thema? "Matthias Ginter war ein superinteressantes Thema im vergangenen Jahr, und er hat sich für Dortmund entschieden. Mehr möchte ich dazu nicht sagen", erklärte Borussias Sportdirektor. Ginter-Berater Dirk Pietroschinsky äußerte auf Nachfrage: "Das Gladbacher Interesse von vor einem Jahr ist bekannt. Zum aktuellen Stand möchte ich nichts sagen." Generell, so Pietroschinsky weiter, sei "offensichtlich, dass es für Matthias aufgrund seines Alters das Wichtigste ist, regelmäßig zum Einsatz zu kommen."
Es ist schwer abzuschätzen, wie sich Ginters Einsatzchancen in Dortmund entwickeln könnten. Klar ist jedenfalls, dass sich für ihn beim BVB die Konkurrenzsituation in der Innenverteidigung (Hummels, Subotic, Sokratis) nicht verändert hat, während Gladbach den Verjüngungsprozess im Abwehrzentrum - Martin Stranzl (34) und Roel Brouwers (33) befinden sich im Spätherbst ihrer Karrieren - erklärtermaßen vorantreiben möchte.
Die Borussia hat Ginter nie aus den Augen verloren
Eine Perspektive würden die Fohlen dem Weltmeister also allemal bieten, auch durch die Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison. Und der kicker weiß, dass man in Mönchengladbach Ginter trotz der Absage vor einem Jahr nicht aus den Augen verloren und seine Entwicklung intensiv weiterverfolgt hat. Nur: Dortmunds Bereitschaft scheint nicht sonderlich groß zu sein, Ginter abzugeben.
Im Gespräch für die Abwehr auch: Chancel Mbemba (20, Anderlecht), Willi Orban (22, 1. FC Kaiserslautern) und Andreas Christensen (19, FC Chelsea), wobei der Däne als Leihspieler eine Option wäre - wie im Fall Thorgan Hazard vor einem Jahr.

Umbruch auf Schalke: Auch Barnetta und Fuchs gehen
Der große Personal-Kehraus geht weiter: Jetzt hat es zwei gestandene Spieler erwischt, die kommenden Saison nicht mehr auf Schalke spielen.
Schalke 04 wird die auslaufenden Arbeitspapiere mit Tranquillo Barnetta und Christian Fuchs nicht verlängern. Wie der Bundesligist bekannt gab, habe man sich sowohl mit dem Schweizer als auch mit dem Nationalteam-Kapitän Österreichs darauf verständigt, die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung bei den Knappen ohne Einigung abzubrechen.
"Wir haben uns mit beiden Spielern noch einmal zusammengesetzt, sind aber in den Gesprächen übereingekommen, dass die Wege sich trennen werden“, erklärt Sportvorstand Horst Heldt, dessen Darstellung zufolge beide "woanders eine neue Herausforderung suchen". Somit entledigt sich S04 weiteren Personals, das in den zukünftigen Plänen des Revierklubs keine Rolle mehr spielt. Die Abgänge von Jan Kirchhoff und Chinedu Obasi standen bereits fest.
Barnetta zieht es in ein neues Land
"Ich habe mich entschieden, Schalke zu verlassen. Ich habe gespürt, dass ich mit 30 Jahren einen neuen Reiz brauche. Es ist Zeit für etwas Neues", sagte Barnetta gegenüber dem Blick und kündigte an: "Ich denke nicht, dass ich innerhalb Deutschlands wechseln werde. Ich möchte gerne noch ein anderes Land sehen. Spanien, England oder Italien wäre meine erste Wahl."
Noch vor einigen Wochen habe Schalke ihm mitgeteilt, dass eine Vertragsverlängerung durchaus denkbar sei, "doch dann kam nie ein Angebot", berichtete der Offensivmann. In der vergangenen Saison kam er immerhin auf 22 Bundesliga-Einsätze für Königsblau (acht Scorerpunkte).
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