domingo, 28 de junho de 2015

FUSSBALL GERMANY

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Ex-Trainer: Neu-Mainzer Muto muss sich verbessern

Der Mainzer Neuzugang werde sich in Deutschland behaupten können, so sein Ex-Trainer. Um das zu schaffen, müsse er sich dennoch weiterentwickeln und verbessern.


Der Coach des FC TokyoMassimo Ficcadenti, ist überzeugt davon, dass Yoshinori Muto nach seinem Wechsel zum 1. FSV Mainz 05 die Tradition guter Leistungen japanischer Spieler in der Bundesligafortführen wird.
"Was mir bei ihm im ersten Training sofort aufgefallen ist, waren seine große Stärke und seine Explosivität. Ich habe damals zu meinen Assistenten gesagt, dass er ein fantastischer Fußballer werden kann", so Ficcadenti im Gespräch mit Football Channel Asia. "Am Anfang habe ich ihn auf dem Flügel eingesetzt. Meistens auf der Außenbahn in einem 4-4-2-System, dann aber, als er sich mehr Selbstvertrauen erarbeitet hat, habe ich ihn ins Zentrum unseres Offensivspiels gestellt."

Aber der Ex-Trainer schob auch noch einige Ratschläge an den 22-Jährigen hinterher: "Er muss sich noch verbessern in Hinblick auf die Einteilung seiner Kräfte und seiner Agilität. Er wird noch tiefer in die gegnerische Verteidigung gehen müssen und, statt sich direkt in den Zweikampf mit dem Gegner zu begeben, eher die Freiräume suchen müssen."
"Muss sein Timing und seine Technik verbessern"
Die Änderung seines Spielstils sei aufgrund der der kraftvollen Spielweise zwingend erforderlich. "Hier in der J-League kann er sich durch seine Physis behaupten, aber in Europa werden die Verteidiger sehr viel stärker sein", so der Italiener. "Er muss sein Timing und seine Technik verbessern."
Dennoch traut er dem 13-maligen japanischen Nationalspieler zu, diese Aufgabe zu schaffen: "Er weiß das, und er wird es machen. Schritt für Schritt wird er lernen, auf einem höheren Level zu spielen."
Muto erzielte in 44 J-League-Einsätzen insgesamt 23 Tore und soll in Mainz unter anderem die Lücke schließen, die Shinji Okazaki nach seinem Abgang zu Leicester City bei den Rheinhessen hinterlassen hat.

Deutschlands U21-Debakel: Eine Frage der Physis



Deutschlands U21-Kicker wurden im Halbfinale übel geohrfeigt. Spielerisch und körperlich war man Portugal hoffnungslos unterlegen. Brav zu sein, ist eben zu wenig.
Eigentlich hatte sich das Wolfgang Niersbach anders vorgestellt. Eigentlich wollte er sehen, wie die deutschen Junioren ihrer Favoritenrolle gerecht werden und ins EM-Endspiel einziehen. Spätestens nach Halbzeit eins rieb er sich wohl verwundert seine Augen. 3:0 flimmerte es auf der Anzeigetafel, allerdings für die Portugiesen. "So einzugehen ist eine bittere Lehrstunde", sagte der DFB-Präsident. Für ihn und alle Beteiligten war es kein leichter Gang durch die Mixed Zone.
Trotzdem gaben die Blamierten bereitwillig Wortspenden, gingen im Bierzelt vor dem Stadion hart mit sich ins Gericht: "Man kann 0:5 verlieren, man kann 0:10 verlieren – wenn man danach in den Spiegel gucken kann und alles gegeben hat. Bei mir persönlich war es so, dass ich nicht alles gegeben habe", überraschte Emre Can. Höchst selbstkritisch, erschreckend ehrlich. Im bisherigen Turnierverlauf war er der Hauptprotagonist des Erfolgs. Diesmal des Versagens.

Vielleicht habe er sich überschätzt, gedacht, er sei "der Größte". William Carvalho jedenfalls erdete ihn erbarmungslos. Es war eine Lehrstunde, die ihm dieses Muskelpaket von Sporting Lissabon, bei zahllosen Insel-Klubs begehrt, erteilte. Der zwei Jahre ältere Portugiese führte eine überaus strenge Regentschaft. Er hatte die meisten Ballkontakte (111), spielte die meisten Pässe, 87 an der Zahl und 38 mehr als Can, bei einer Erfolgsquote von fast 90 Prozent (Quelle: Opta). Weltklasse.
Anwesend, nur nicht aktiv
"Wir haben nicht das gezeigt, was wir zeigen wollten", meinte Horst Hrubesch. Sein Matchplan war klar: Um Portugals Dominanz in der Zentrale einzudämmen, stärkte er jene. Er löste die Doppel-Sechs auf und opferte Max Meyer. Can sollte eine Reihe offensiver Präsenz ausstrahlen, auch Carvalho die Stirn bieten. Dahinter hatte Startelf-Debütant Johannes Geis die Aufgabe, den Wirkungskreis seiner trickreichen Rivalen einzudämmen und mit Joshua Kimmich die elementare Aufbauarbeit zu leisten.
Warum das nicht gelang, ist leicht erklärt. "Wir", so der Trainer, "waren nicht aggressiv genug." Man hechelte hinterher, statt zu agieren. Man ließ den Willen, diese Bereitschaft, sich aufzuopfern, häufig vermissen. Die verheerende Konsequenz: Portugal konnte schalten und walten, tricksen und knipsen. Speziell Bernardo Silva, die flinke Spitze einer Raute, war kaum in den Griff zu bekommen. Hrubesch: "Wenn du solche Mannschaften machen lässt, ist das gefährlich."
Im Endeffekt sei er gar heilfroh, dass es nicht noch schlimmer endete. Nach der Pause nahm das Übel nämlich seinen Lauf. Ein abgefälschter Distanzschuss von Joao Mario landete früh in den Maschen. In der 71. Minute schlug Ricardo Horta zu. Meyer war zu dem Zeitpunkt bereits auf dem Rasen und das taktische Experiment mit Geis für beendet erklärt. "Wir hätten aber mit jeder Formation verloren", haderte Matthias Ginter nach dem zahnlosen Auftritt.
Kein Leader, keine Aggressivität
Am diesem Samstagabend war die Abwehrreihe beileibe nicht zu beneiden. Immer wieder konnten die Portugiesen wuchtig und temporeich durchstoßen, weil Deutschland ihnen im Mittelfeld nicht Herr wurde. Die Datenbank legt eklatante Baustellen offen: Kimmich gewann 43 Prozent aller Mann-gegen-Mann-Duelle, Can nur knapp 40. Zum Vergleich: Sergio Oliveira sowie Carvalho, ihre Pendants, entschieden beide je über 70 Prozent für sich. Ein Klassenunterschied.
Sie gingen voran und hauten dazwischen, während sich die deutschen Youngster versteckten, ihren Anführer suchten, jedoch nicht fanden. "Mit jedem verlorenen Zweikampf", so Niersbach, "ging das Selbstvertrauen mehr und mehr verloren, bis überhaupt nichts zusammen ging." Einzig Leonardo Bittencourt versuchte ein Zeichen zu setzen und flog mit Gelb-Rot vom Platz. "Richtig stinkig" sei er gewesen, weil man physisch dominiert wurde. Trotzdem sprach Hrubesch seinen Jungs das Sieger-Gen nicht ab. Sie hätten sich bloß zum falschesten aller Zeitpunkt eine Auszeit genommen.
"Diese Talente wie Emre unterliegen eben Schwankungen", sagte er. Gemeinsam werde man nun das Turnier-Aus aufarbeiten. Statt um den Titel zu kämpfen, heißt es am Montag in Prag Koffer packen. Der turmhohe Favorit ist gescheitert. Niersbach hatte sich das anders vorgestellt – eigentlich: "Jeder Einzelne musste erkennen, was international notwendig ist, um mithalten zu können." Es war eben eine Lehrstunde.

Den 26-jährigen Torwart zieht es von Dortmund weg

Langerak: Neustart in Stuttgart

"Keiner weiß, was passiert", meinte Mitch Langerak vor gut einem Monat in Anspielung auf Thomas Tuchel, "alle fangen in vier Wochen unter dem neuen Trainer bei null an." Bei null anfangen wird Langerak, doch wohl nicht mehr bei Borussia Dortmund. Der langjährige Schattenmann von Roman Weidenfeller, der den Routinier im BVB-Tor eigentlich beerben sollte, wird nicht mit dem neu verpflichteten Roman Bürki um den Nummer-1-Status beim BVB streiten. Nach kicker-Informationen schließt er sich dem VfB Stuttgart an.

Mitte Juni hat Dortmund auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Bürki von Bundesliga-Absteiger SC Freiburg verpflichtet. Mit Bürki, Weidenfeller und Langerak hatte die Borussia plötzlich drei hochkarätige Torhüter unter Vertrag. Zuvor hatte Langerak gehofft, nach fünf Jahren hinter Weidenfeller einen Karrieresprung hinlegen zu können und die langjährige Nummer eins im BVB-Gehäuse abzulösen. Mit der Bürki-Verpflichtung wurde der Plan allerdings durchkreuzt.
Nach 19 Bundesliga-, drei Champions-League- und zwölf DFB-Pokalspielen scheinen sich nun die Wege von Dortmund und Langerak zu trennen. In Stuttgart glaubt Langerak die bessere Perspektive zu haben, obwohl der VfB nach dem Ulreich-Abgang zum FC Bayern mit dem Polen Przemyslaw Tyton einen Torwart verpflichtet hat.

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