segunda-feira, 30 de maio de 2016

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Horn bleibt Köln wohl treu

Timo Horn wird wohl auch 2016/2017 in Köln spielen
Timo Horn wird wohl auch 2016/2017 in Köln spielen
Liverpool, Dortmund, Leipzig - die Wechseloptionen von Torhüter Timo Horn vom 1. FC Köln sollen zahlreich gewesen sein. Dennoch bleibt der 23-Jährige den Domstädtern in der kommenden Saison wohl erhalten.
Laut "kicker" gebe es keine Hinweise darauf, dass Horn von seiner Ausstiegsklausel über neun Millionen Euro Gebraucht macht und den Abflug aus dem Rheinland plant. Die Option im Vertrag des Kölner Eigengewächses gilt zwar noch bis Dienstag, jedoch komme für den Keeper lediglich ein Transfer zu einem europäischen Top-Klub in Frage. Zudem müsse ihm dieser die Möglichkeit bieten, die klare Nummer eins dort zu werden.
"Timo hat klar gesagt, dass es nur ein paar große Klubs gibt, für die er den FC momentan aufgeben würde. Deshalb ist das seit Monaten mehr ein Medienthema als ein Thema von Timo Horn", sagte FC-Vizepräsident und Torhüterlegende Tino Schumacher der "Bild" und ergänzte: "Für mich persönlich wäre es ein Traum, wenn ein Torhüter beim FC an meinem Rekord kratzt. Timo ist ein Kandidat dafür. Die Fans mögen ihn, er spielt für sein junges Alter schon so abgezockt."
Konkrete und gut dotierte Offerten von RB Leipzig und vom FC Southampton hat Horn laut "kicker" abgeschmettert. Sogar der englische Überraschungsmeister Leicester City soll zunächst an einer Verpflichtung des hochbegabten Schnappers interessiert gewesen. Erst nach der Absage des U21-Nationaltorwarts hätten die Foxes sich für Ron-Robert Zieler von Hannover 96 entschieden.


Rummenigge: Rib & Rob "müssen Geduld haben"

Arjen Robben (l.) und Franck Ribéry stehen noch bis 2017 unter Vertrag
Arjen Robben (l.) und Franck Ribéry stehen noch bis 2017 unter Vertrag

Die Verträge mit den wichtigsten Leistungsträgern des FC Bayern laufen noch einige Jahre. Anders sieht das bei den Oldies Franck Ribéry und Arjen Robben aus. Beide sind nur noch bis 2017 an den deutschen Rekordmeister gebunden. Eine Tatsache, an der sich in näherer Zukunft laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nichts ändern wird.
"Ich schließe nicht aus, dass wir mit beiden verlängern. Aber beide müssen ein bisschen Geduld haben", sagte der 60-Jährige im Interview mit dem "kicker" und verwies auf die Personalie Xabi Alonso. "Bei Xabi Alonso haben wir kurz vor Weihnachten 2015 verlängert. Bei Spielern über 30 ist es normal, dass man etwas wartet." Man wisse aber, was man an den beiden langjährigen Stützen habe, "auf dem Platz und außerhalb".
Die kürzlichen Vertragsverlängerung mit Schlüsselspielern wie Manuel Neuer, Thomas Müller, Jérôme Boateng und David Alaba sieht Rummenigge als wichtiges Signal an die internationale Konkurrenz. "Mit den Verlängerungen haben wir gezeigt, dass die Tür zu ist, egal, wer kommt. Alle diese Spieler haben Weltklasseformat und hätten eine große Nachfrage", so der frühere Stürmer und ergänzte: "Die Spieler fühlen sich wohl im Klub, in der Stadt und Arena." Im Vergleich zu den englischen Klubs müsse man deswegen keine exorbitanten Gehälter zahlen. "Dass die Finanzen eine Rolle spielen, darüber müssen wir nicht reden. Aber wir müssen nicht so exzessiv in die Vollen gehen, wie es in England der Fall ist."
Die beiden bereits feststehenden Neuzugänge für die kommende Saison passen laut Rummenigge ins Mannschaftsgefüge des Double-Siegers. "Der neue Trainer legte bei den Personaldiskussionen Wert darauf, einen Mann mit den Charakteristika eines Mats Hummels zu holen, und war begeistert, als es klappte. Renato Sanches scouten wir seit Monaten. Ich glaube, wir haben zwei gute Transfers getätigt."
Zu den möglichen Abgängen in der anstehenden Transferperiode wollte sich Rummenigge nicht äußern. Dass einzelne Spieler den Klub verlassen werden, bestätigte er aber. "Ich weiß nicht, wen wir abgeben. Aber wir werden nicht nur Spieler kaufen, wir werden auch Spieler verkaufen." Laut Medienberichten stehen in erster Linie Medhi Benatia, Sebastian Rode und Mario Götze zum Verkauf.

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