sábado, 28 de maio de 2016

#Nationalmannschaft - BLOG FLAVIO RAMALHO FROW BRAZIL

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Fußball-NationalmannschaftHummels frühestens in Frankreich auf dem Platz

Mats Hummels bleibt ein Sorgenkind von Joachim Löw. Der Innenverteidiger wird in Ascona wohl kein Mannschaftstraining bestreiten. Im Interview mit der F.A.S. spricht er über seinen Abschied aus Dortmund.
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Mats Hummels wird der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach seinem Muskelfaserriss in der Wade womöglich beim EM-Auftakt fehlen. „Sie heilt, aber es wird schon noch eine Zeit dauern“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (ab 20 Uhr erhältlich als ePaper und bei F.A.Z.-Plus). „Man wird mich hier in Ascona wohl nicht mehr im Mannschaftstraining sehen.“ Derzeit bereitet sich das Nationalteam im Tessin auf die EM in Frankreich vor, die für Joachim Löws Auswahl am 12. Juni mit dem ersten Gruppenspiel gegen die Ukraine beginnt. Auf die Frage, wann er einsatzbereit sein werde, sagte Hummels: „Das kommt darauf an, wie ich mich fühle, wie der Trainer mich sieht, wenn ich trainiere. Am besten wäre natürlich das erste Spiel. Aber ich habe für mich persönlich auch kein Problem, wenn es das zweite oder dritte wird – Hauptsache, bei hundert Prozent, anders kann ich der Mannschaft auch nicht helfen.“


Hummels hatte die Verletzung im Finale um den DFB-Pokal gegenBayern München am vergangenen Samstag erlitten. Seine EM-Teilnahme sei bei zu erwartendem Heilungsverlauf aber nicht gefährdet. „Man kann natürlich nie genau vorhersehen, was passiert. Aber wenn alles nach Plan läuft, wird es funktionieren.“ Für das Testspiel in Augsburg gegen die Slowakei am Sonntag (17.45 Uhr) war Hummels ohnehin noch nicht eingeplant.

„Schwer enttäuschend“


Zu den Umständen seines Abschieds von Borussia Dortmund äußerste Hummels sich kritisch. Mit Blick auf die Diskussionen um seine Auswechslung im Pokalfinale gegenseinen künftigen Klub Bayern München wegen Wadenkrämpfen, die sich als Faserriss herausstellten, sagte er der FAS: „Ich fand diese Debatte schwer enttäuschend. Dass die Leute nach achteinhalb Jahren bei Borussia Dortmund überhaupt auf den Gedanken kamen, ich würde mich auswechseln lassen, wenn ich nicht müsste.“
Zu seinen Motiven für den Wechsel nach München sagte er: „In Dortmund wäre mein weiterer Weg ja vorprogrammiert gewesen. Ich wäre wahrscheinlich Kapitän geblieben die nächsten Jahre, wir hätten auch mit großer Wahrscheinlichkeit etwas gewonnen, was die Jungs so jetzt bestimmt auch tun werden. Aber ich wollte nochmal einen neuen Reiz setzen.“


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