In den frühen Morgenstunden ist der 19-jährige Nachwuchsstürmer Niklas Feierabend von Hannover 96 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Vereinsführung erfuhr von der Tragödie am heutigen Vormittag und zeigt sich auf der Vereinshomepage zutiefst betroffen.
Die 96-Familie bringt mit den folgenden Worten ihre Trauer zum Ausdruck: "Unser tiefstes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden vor allem seiner Familie und seinen Freunden und macht uns alle sehr betroffen. Alle Mitspieler, Trainer, Mitarbeiter, Fans und das gesamte Umfeld von Hannover 96 sind zutiefst geschockt. Niklas, wir wollen und werden Dich niemals vergessen."
Der gesamte Verein befindet sich im Schockzustand. Eine Veranstaltung der 96-Profis auf der Pferderennbahn Neue Bult in Hannover wurde abgesagt. Auch das Spiel der U23-Amateure gegen Hildesheim findet nicht statt.
Zuletzt lief der Youngster für die U19 von Hannover 96 auf. Beim gestrigen 3:1-Erfolg gegen Leipzig, wurde er in der 30. Minute ausgewechselt. Er zählte zu den Nachwuchshoffnungen bei 96 und trainierte regelmäßig mit der Profi-Mannschaft. Für die kommenden Saison hatte er bereits einen Profi-Vertrag unterschrieben und wäre ein wichtiger Teil bei der Mission Wiederaufstieg gewesen.
Kiev-Star liebäugelt mit der Bundesliga
Andriy Yarmolenko (r.) will in Deutschland oder England kicken
Andriy Yarmolenko von Dinamo Kiev gehört zu den begehrtesten Akteuren auf dem europäischen Markt. Im Winter wäre der Flügelstürmer fast bei Borussia Dortmund gelandet. Obwohl sich der Wechsel zum BVB kurz vor Transferschluss zerschlug, hat der 26-Jährige weiter das Ziel Bundesliga vor Augen.
"Andriy hat gesagt, dass er davon träumt in der Bundesliga oder der englischen Premier League zu spielen", sagte Dinamo-Präsident Ihor Surkis der ukrainischen Nachrichtenagentur "Unian". Zeitnah sei ein Wechsel seines begehrtesten Spielers allerdings nicht realistisch. "Wenn ein adäquates Angebot kommt, sprechen wir darüber. Aber verhandelt wird erst nach der EM." Zudem komme für den Umworbenen nur ein Wechsel zu einem Top-Klub in Frage. "Meine Standpunkt ist, dass wir Yarmolenko nicht zu Klubs wie Everton oder Stoke City ziehen lassen sollten. Wir spielen in der Champions League und Stoke kämpft ums Überleben", erklärte Surkis.
Auch zu den geplatzten Verhandlungen mit Borussia Dortmund äußerte sich der Funktionär. "Verglichen mit dem vergangenen Jahr ist die Situation eine komplett andere. Borussia Dortmund beispielsweise kontaktierte uns zwei Tage vor Transferende", sagte er. AUch lukrative Angebote aus China habe Yarmolenko ausgeschlagen, er sei nicht einmal zu den anberaumten Treffen mit Klubvertretern aus dem Reich der Mitte erschienen.
Billig werden dürfte Yarmolenko für einen potentiellen Abnehmer nicht: Mindestens 25 Millionen Euro soll Dinamo für den in St. Petersburg geborenen Ausnahmekönner aufrufen. Arsenal, Manchester City und Everton beobachten den Ukrainer angeblich intensiv. Und vielleicht ist ja auch das Dortmunder Interesse noch nicht gänzlich erloschen.
Nenhum comentário:
Postar um comentário