domingo, 25 de setembro de 2016

Schicken wir RB Leipzig doch einfach nach China (2)

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Worüber werden nach dem Spieltag alle reden?



China, das neue Mekka des Kapitalismus, will auch im Fußball an die Weltspitze. Und der Fußball, der stets den Wunsch nach Zaster hegt, will nach China. Auch der deutsche. Herbert "All in or nothing" Hainer wurde vorgeschi... äh ist nun mit der innovativen Idee auffällig geworden, Bundesligaspiele nach China zu verlegen. Der scheidende Adidas-Chef und Aufsichtsrat des FC Bayern hat sich diese Woche in der Sport Bild dazu geäußert. "Das könnte passieren. Wir sehen ja schon bei den US-Sportarten, dass der sogenannte Season Opener häufiger in einem anderen Land stattfindet." Ein kulturell brisantes Thema. Hainer weiß natürlich, der Aufschrei unter den Traditionalisten wäre laut, wenn bald Hoffenheim gegen Wolfsburg oder Ingolstadt gegen Leipzig in Peking oder Shanghai stattfinden würden.

Was machen die Frauen?

Sie zehren noch von der erfolgreichen Qualifikation für die EM im nächsten Jahr in den Niederlanden. 1:0 gewann die Nationalelf im westungarischen Györ, zu deutsch Raab, durch ein Eigentor von Viktória Szabó, der Mittelfeldspielerin vom 1. FC Saarbrücken aus der 2. Bundesliga Süd. Die Bilanz am Ende der Quali: acht Spiele, acht Siege, 35:0 Tore. Es war das zweite Spiel für die neue Trainerin Steffi Jones, die sechs Siege zuvor gingen noch auf das Konto von Silvia Neid. Die Bundesliga erlebt das Duell der zwei Topteams Bayern München und Wolfsburg, es steigt am Sonntag um 14 Uhr, live auf Sport1 oder DFB-TV.


Was wird sonst noch wichtig?




Die Pläne der Uefa. Der bis vor Kurzem unbekannte Präsident Aleksander Čeferin ist gerade mal eine gute Woche im Amt, schon hat er sich branchengerecht einen Namen gemacht. Möglicherweise hat er seinen Lebenslauf frisiert und war gar nicht, wie behauptet, Vorstand bei verschiedenen slowenischen Vereinen. Stimmt das, hätte er sich sein ehemaliges Amt, Chef des slowenischen Fußballverbands, erschlichen. Auch wurde ein Kredit bekannt, an dem auch die Uefa beteiligt gewesen sein soll. Vier Millionen Euro soll sie dem slowenischen Verband vor einem Jahr geliehen haben, als Čeferin ihm noch vorstand. Das norwegische Magazin Josimar stellt in Frage, dass das Geld die vorgesehene Verwendung fand. Čeferin bestreitet die Vorwürfe, die Uefa auch. Doch die Ethikkommission der Fifa (die Uefa hat ja keine) soll auf Čeferin, der auch die Stimme des DFB erhielt, aufmerksam geworden sein. Und dann ist da noch etwas aus der Welt der organisierten Wirtschaftskriminalität: Laut einer Recherche will die Uefa ihren ehemaligen Boss Michel Platini mit einer Millionenzahlung abfinden, obwohl der gesperrt wurde. Grund für die Strafe war eine ungerechtfertigte Millionenzahlung an ihn durch Sepp Blatter.

Was war das Zitat der Woche?

"Ich habe von dem Land profitiert, und das Land profitiert von mir."
(Der senegalesische Ministrant Adolphe Diop, der seit 1992 in Deutschland lebt, antwortet Andreas Scheuer (CSU))

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