sábado, 26 de dezembro de 2015

Bundesliga - news

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Höwedes: Keine Eile bei Vertragsgesprächen

Lässt seine Zukunft offen: Benedikt Höwedes
Lässt seine Zukunft offen: Benedikt Höwedes
Kapitän Benedikt Höwedes setzt sich bei seinen Gesprächen mit Schalke 04 über eine vorzeitige Verlängerung seines im Juni 2017 auslaufenden Vertrages nicht unter Druck.
"Wir lassen uns so viel Zeit wie nötig ist. Wir wollen nichts übers Knie brechen und weiterhin sachliche und gute Gespräche führen. Und das wird auch ohne Eile so gemacht", sagte der Weltmeister im kicker-Interview.
Eine Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen. "Es gibt immer Dinge, bei denen Redebedarf besteht und bei denen man sich schon grün ist. Ich habe weder schon fest unterschrieben, noch habe ich komplett abgelehnt. Ich höre mir das gerne an und schaue mal, ob das für beide Seiten Sinn ergibt oder nicht", sagte Höwedes.

Eberl: Saisonaus für Jantschke und Schulz

Jantschke wird den Fohlen wohl bis zum Saisonende fehlen
Jantschke wird den Fohlen wohl bis zum Saisonende fehlen
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl rechnet in der Rückrunde nicht mehr mit einem Einsatz von Tony Jantschke und Nico Schulz. "Nico Schulz und Tony Jantschke werden uns in dieser Saison wohl eher nicht mehr zur Verfügung stehen", sagte Eberl im Interview auf der Gladbacher Homepage.
Jantschke hatte sich Mitte Dezember einen Teilriss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Verletzung am Innenmeniskus zugezogen. Zunächst ging die Borussia nur von einer dreimonatigen Pause aus. Schulz hatte im Oktober einen Kreuzbandriss erlitten.
Innenverteidiger Alvaro Domínguez wird dem fünfmaligen deutschen Meister nach seiner Rücken-OP laut Eberl wohl bis Ende März fehlen. Martin Stranzl und Ibrahima Traoré sollen unterdessen zu Beginn der Vorbereitung Anfang Januar wieder zur Verfügung stehen. Patrick Herrmann und André Hahn könnten Ende Januar ihr Comeback geben.
Angesichts der Ausfälle denken die Gladbacher über Transfers in der Winterpause nach, Eberl warnt aber vor Aktionismus. "Ich habe es schon mehrfach betont, dass wir nicht händeringend suchen, sondern nur Transfers tätigen werden, die uns auch langfristig weiterbringen. Um den Kader zu füllen, wäre außerdem auch eine Leihe über ein halbes Jahr denkbar. Generell müssen wir unsere Entscheidungen aber mit Bedacht fällen, denn man darf ja nicht vergessen, dass wir leider nur noch in einem Wettbewerb vertreten sind", sagte Eberl und fügte an: "Ein zu großer Kader bedeutet auch, dass viele Spieler nicht zum Einsatz kommen können und entsprechend unzufrieden sind. Deshalb werden wir den Kader nicht unnötig aufblähen".

DFB: Kochs Sorgen zur Weihnachtszeit


Die Auswirkungen der WM-Affäre auf den DFB haben Interimspräsident Rainer Koch auch über Weihnachten Sorgen bereitet. "Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar", erklärte Koch an den Festtagen im mehrteiligen Video-Interview "Gedanken 2015" auf der DFB-Internetseite.
"Höchstwahrscheinlich werden wir mit Steuernachforderungen konfrontiert und müssen alles tun, hoffentlich nicht noch die Gemeinnützigkeit für bestimmte Zeiträume zu verlieren, denn ohne bedrohen den DFB erhebliche Zahlungsforderungen, die man nicht aus der Portokasse bezahlen kann."
Der Skandal um eine ungeklärte Zahlung von 6,7 Millionen Euro des Organisationskomitees für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland aus dem Jahr 2005 an den Weltverband FIFA und die weiterhin nicht bekannten Hintergründe halten den DFB seit Oktober in Atem. Als Konsequenz aus der Affäre trat Wolfgang Niersbach im November als Verbandschef zurück. Bereits zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt Ermittlungen gegen Niersbach, seinen Vorgänger Theo Zwanziger und den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall eingeleitet. 
Wegen der wahrheitswidrigen Angabe der Zahlung als Beitrag zum Kulturprogramm für die FIFA in der DFB-Steuererklärung für 2006 muss der Verband die nachträgliche Aberkennung seiner Gemeinnützigkeit befürchten. In diesem Fall kämen Millionen-Ansprüche des Fiskus auf den DFB zu.
Gewachsene Skepsis ein großes Problem
Über die finanziellen Folgen hinaus belastet die Affäre nach Kochs Einschätzung "den ganzen Fußball. An erster Stelle die vielen Führungskräfte in den Vereinen. Alle leiden ein wenig mit darunter". Als Grund dafür nannte Koch, der den DFB seit Niersbachs Demission zusammen mit Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball interimsweise führt, die allgemein gewachsene Skepsis gegenüber Funktionären aus deutschen wie internationalen Dachverbänden: "Alle werden in einen Topf geworfen."
Sportlich bewertete Koch das ausklingende Jahr nach Deutschlands WM-Triumph 2014 als "nicht herausragend gutes, aber gut". Die Nationalmannschaft dürfe sich nach der "am Ende klaren" Qualifikation für die EM-Endrunde 2016 in Frankreich "nicht auf den Lorbeeren von Maracana ausruhen". Durch den Sprung sowohl der U21-Nationalelf als auch der DFB-Frauen zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro seien außerdem "zwei ganz wichtige Ziele" erreicht worden.
Für die Neubesetzung des Präsidenten-Amtes geht Koch nach der umstrittenen Nominierung von DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel durch die 21 Landesverbände als Kandidat der Amateure von einer Einigung mit den Profi-Vertretern aus der Deutschen Fußball Liga aus. "Es bestand die Gefahr, dass die notwendigen Sachdebatten durch die eingetretene Personaldebatte überlagert werden. Es war Zeit, die Personaldebatte zu Ende zu bringen", rechtfertigte der als Erster Vizepräsident auch für die Amateure zuständige Jurist den Vorstoß der Landesfürsten: "Ich bin aber sehr optimistisch. Der DFB-Bundestag 2016 wird wieder ein Signal der Einigkeit aussenden."

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