Douglas Costa will zur Weltfußballer-Wahl
Douglas Costa sieht sich bald in der Weltspitze
Nach einer fulminanten Hinrunde in seiner ersten Bundesliga-Saison steckt sich Douglas Costa von Rekordmeister Bayern München auf Heimaturlaub in Brasilien ein hohes Ziel. "Wenn ich so weitermache, werde ich in zwei, drei Jahren vielleicht nicht der Beste der Welt sein, aber ich will unter die ersten fünf oder in die Top-3. Ich denke, das ist möglich", sagte der Außenstürmer im Exklusiv-Interview mit dem TV-Sender "Globo" mit Blick auf die Weltfußballer-Wahl.
Großen Anteil am Leistungssprung seit seinem Wechsel im letzten Sommer vom ukrainischen Topklub Shakhtar Donetsk an die Isar habe Trainer Pep Guardiola. "Für mich ist er ein Genie", verriet der 25-Jährige, der in der Liga zwölf Bayern-Treffer vorbereitete, weil der am Saisonende scheidende Star-Coach von seinem Job besessen sei und der Spanier bei jedem Spieler das Beste heraushole.
Unter Guardiola habe er gelernt, defensiv zu arbeiten und dabei seine offensiven Stärken dennoch besser auszuspielen. Nachdem er die vier letzten Punktspiele wegen muskulärer Probleme aussetzen musste, arbeitet Costa in den Ferien daheim intensiv mit einem persönlichen Konditionstrainer für ein optimales Comeback im neuen Jahr.
Hamburger SV sieht sich auf gutem Weg
Der Aufschwung des HSV macht den Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer froh
Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer ist nach einem "der aufregendsten Jahre unserer Clubgeschichte" erleichtert über die wiedererlangte Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger SV.
"Wir haben uns die Konkurrenzfähigkeit in der Fußball-Bundesliga erspielt und erkämpft und sind nun seit einigen Monaten wieder auf Augenhöhe mit den meisten Clubs, die uns zeitweise schon deutlich abgehängt hatten", stellte Beiersdorfer in einem über Weihnachten auf der Club-Homepage veröffentlichten offenen Brief an alle HSV-er fest.
Seine wichtigste Erkenntnis sei, "dass wir alle deutlich enger zusammengerückt sind", meinte Beiersdorfer. Er spielte damit auch auf die Rettung des abstiegsgefährdeten HSV im Sommer in der Relegation gegen den Karlsruher SC (1:1/2:1) an. Daran hätten die Fans mit ihrer großen Unterstützung erheblichen Anteil gehabt. Zur Halbzeit dieser Saison belegen die Hanseaten mit 22 Punkten den zehnten Platz.
Obwohl der HSV das Geschäftsjahr 2014/15 mit dem Rekordminus von 16,9 Millionen Euro abgeschlossen und damit das fünfte Minus in Serie eingefahren hat, erwartet der Vorstandsvorsitzende die finanzielle Gesundung. "Der dreimalige Abstiegskampf in vier Jahren hat wirtschaftlich eindeutige Spuren hinterlassen, doch die von uns getroffenen Entscheidungen und eingeleiteten Maßnahmen werden uns langsam aber stetig wieder in einen Status versetzen, auch wirtschaftlich mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können."
Ribéry dachte nie ans Karriereende
Franck Ribéry dachte nicht ans Karriereende
Trotz seiner fast neunmonatigen Verletzungspause hat Franck Ribéry vom deutschen Rekordmeister Bayern München sich nicht mit dem Ende seiner Karriere beschäftigt. "Nie. Aber die Situation war schon brutal. Wenn ich im Stadion war, habe ich mich natürlich gefreut, wenn die Mannschaft gut gespielt und gewonnen hat - das geht aber nur drei, vier Spiele lang so. Wenn man neun Monate lang von der Tribüne aus zusehen muss, tut das weh. Das war kein Spaß", sagte der Franzose im Interview auf der Vereinsseite des Herbstmeisters.
Durch die Muskelverletzung nach dem Comeback nach seiner Sprunggelenksverletzung will sich der 32-Jährige nicht aus der Bahn werfen lassen. "Mein Kopf war bereit, der Muskel war noch schwach. Aber wichtig ist, dass mein Sprunggelenk keine Probleme mehr macht. Jetzt ist es nur eine Muskelverletzung. Wenn ich wieder fit bin, brauche ich nur Rhythmus und Spiele", sagte Ribéry.
Für die Rückrunde hat der Offensivstar hohe Ziele. "Ich bin richtig motiviert. Die zwei, drei Wochen, in denen ich Ende der Hinrunde wieder bei der Mannschaft war, waren schön. Da gehöre ich hin. Überhaupt hoffe ich, dass alle Verletzte bald wieder fit sind. Wir wollen zusammen um viele Titel kämpfen", sagte Ribéry.
BVB absolviert zwei Testspiele in Dubai
Borussia Dortmund will in Dubai zwei Testspiele bestreiten.
Bundesligist Borussia Dortmund will während seines Trainingslagers vom 7. bis 16. Januar in Dubai zwei Testspiele bestreiten, teilte der Verein mit.
Allerdings schlug der BVB "trotz lukrativer Angebote" mehrere Testspiel-Offerten aus Ländern aus, in denen die Menschenrechtssituation nicht mit den Maßstäben von Borussia Dortmund in Einklang zu bringen beziehungsweise eine offene Diskussion über das Thema Menschenrechte nicht möglich sei.
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