Seifert sieht Superliga-Pläne gelassen
Die von Karl-Heinz Rummenigge ins Gespräch gebrachte Superliga sieht DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nicht als Bedrohung - zumindest nicht für die Bundesliga. "Wenn ich die UEFA wäre, würde ich sie ernstnehmen", sagte er bei der Vorstellung des Bundesliga-Reports am Mittwoch in Köln: "Sie ist eher gegen die Champions League gerichtet als gegen die nationalen Ligen."
Die Gedankenspiele Rummenigges, der von einer europäischen Eliteklasse mit den großen Klubs aus Italien, Deutschland, England, Spanien und Frankreich träumt, könne er sogar nachvollziehen. "Die UEFA verleibt sich bei der Champions League ordentliche Provisionen ein", erklärte Seifert: "Da können die Klubs durchaus die Frage stellen: Warum ist das so?"
Für die Bundesliga könnte eine Superliga, "wenn sie gut konzipiert ist", sogar von Vorteil sein. "Sie könnte für die Klubs globale Aufmerksamkeit mit sich bringen", so Seifert. Für die UEFA sei sie eine weitaus größere Gefahr. Mit Blick auf den suspendierten Präsidenten Michel Platini fügte er süffisant an: "Ich weiß aber nicht, ob da gerade jemand ist, der das ernstnehmen kann."
Paderborn löst Vertrag mit suspendiertem Brückner auf
In Paderborn kehrt keine Ruhe ein: Nun löste der SCP den Vertrag von Daniel Brückner auf. Mit der "Penis-Affäre", die vor wenigen Tagen ans Licht kam, hatte er aber nichts zu tun.
Wenige Tage nach der "Penis-Affäre" mit anschließender Suspendierung gegen Angreifer Nick Proschwitz hat der SC Paderborn den Vertrag mit dem bereits seit Dezember suspendierten Verteidiger Daniel Brückner aufgelöst.
"Wir bedanken uns bei Daniel für seine Leistungen in Paderborn und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", sagte Manager Michael Born. Wohin der 34-jährige Brückner wechselt, ist noch offen. Sein Vertrag bei den Ostwestfalen wäre am Saisonende ausgelaufen.
Brückner war im Dezember nach dem 0:4 beim VfL Bochum gemeinsam mit den anderen Routiniers Srdjan Lakic und Mahir Saglik suspendiert worden, um ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt zu setzen.
Hannover-Präsident Kind würde bei Abstieg bleiben
Der 96-Boss würde den Niedersachsen auch beim Gang in Liga zwei treu bleiben. Dennoch hofft er auf Neu-Coach Schaaf und trauert Ex-Manager Schmadtke nach.
Bundesligist Hannover 96 kann auch im Falle eines Abstieges auf Präsident Martin Kind zählen. Sollte das derzeitige Tabellen-Schlusslicht den Klassenerhalt verpassen, wäre das "für mich eine persönliche Katastrophe. Das wäre ein Desaster", sagte Kind dem Express , fügte aber an: "Ich würde mich verantwortlich fühlen und den Fehler korrigieren."
Seine Hoffnungen auf die Rettung knüpft der 71 Jahre alte Unternehmer vor allem an den in der Winterpause installierten Trainer Thomas Schaaf: "Er kann es schaffen." Hannover qualifizierte sich 2011 und 2012 für den Europapokal, spielte aber bereits in der Vorsaison nur gegen den Abstieg.
Seine Hoffnungen auf die Rettung knüpft der 71 Jahre alte Unternehmer vor allem an den in der Winterpause installierten Trainer Thomas Schaaf: "Er kann es schaffen." Hannover qualifizierte sich 2011 und 2012 für den Europapokal, spielte aber bereits in der Vorsaison nur gegen den Abstieg.
Als einen der Gründe für den Niedergang machte Kind den Rücktritt von Manager Jörg Schmadtke im April 2012 fest. "Herr Schmadtke hat jahrelang einen ausgezeichneten Job bei uns gemacht. Ich bedaure sehr, dass er gegangen ist. Danach, das muss man eingestehen, ging es bei uns bergab", sagte Kind über den heutigen Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln
FC Bayern: Doha Airport wird neuer Werbe-Partner
Der FC Bayern hat seinen zehnten Premium-Partner in Katar gefunden. Rummenigge bezeichnete den Deal als weiteren
Schritt der Internationalisierungsstrategie.
Der FC Bayern München hat sich mit dem Hamad International Airport Doha auf einen Werbedeal geeinigt. Das bestätigte der deutsche Rekordmeister am Mittwochmorgen.
"Ich freue mich, mit Doha Airport einen Sponsor aus der Tourismusbranche begrüßen zu dürfen", wird Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in der zugehörigen Mittelung zitiert. Die Partnerschaft sei "ein weiterer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie. Teil der Kooperation ist es, dass wir gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen
fördern werden".
Auch der neue Premium-Partner der Münchner war in seinem offiziellen Statement voll des Lobes. Geschäftsführer Akbar Al Baker erklärte: "Wir wollen mit den Besten der Besten
zusammenarbeiten. Glücklicherweise haben wir es geschafft, mit Bayern München das erfolgreichste Team Deutschlands zu unserem Partner zu machen. Wir begrüßen die
Möglichkeiten, die sich für uns
aus dieser Zusammenarbeit ergeben."
Der operative Leiter des HIA-Qatar, Badr Al Meer, ergänzte: "Das ist das erste Sponsoring dieser Art für uns und wir könnten uns keinen besseren Partner als den FC Bayern München vorstellen. Wir sehen uns selbst in einer wichtigen Rolle, unseren Passagieren ihre Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir versuchen ihnen zu schönen Momenten zu verhelfen, an die sie sich ihr Leben lang erinnern können. Ebenso spielen die Bayern im Leben ihrer Anhänger eine wichtige Rolle. Zusammen haben wir das Ziel weiterhin unsere Fans, Passagiere und die Öffentlichkeit zu inspirieren."
Doha Airport ist der zehnte Platinum-Partner des FC Bayern. Die Vertragslaufzeit soll sich lautBild über sieben Jahre erstrecken und den Münchnern mehrere Millionen Euro einbringen.
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