segunda-feira, 3 de outubro de 2016

Germany - Mainz überschüttet seinen Keeper mit Lob


Jonas Lössl übernahm beim 1. FSV Mainz 05 den Platz im Tor von Loris Karius und trat dabei in tiefe Fußstapfen. Gegen Wolfsburg hielt der Keeper die Null und wurde hinterher von allen Seiten gelobt.
"Jonas Lössl muss man heute mal rausstellen: Er hat uns den Punkt gehalten mit einigen richtig guten Paraden", zitierte der "kicker" FSV-Kapitän Stefan Bell nach dem Spiel. "Er stand ein bisschen zu Unrecht in der Kritik, obwohl er keinen Fehler gemacht hat", fügte der 25-Jährige noch hinzu und hatte auch gleich eine Erklärung dafür parat: "Er hatte einen schweren Stand, weil ihn alle mit Loris verglichen haben."
Gegen die Wölfe zeigte er in mehreren Szenen sein können, unter anderem, als er eine Flanke von Julian Draxler entscheidend abfälschte, so dass Mario Gomez nicht mehr an den Ball kam. Auch gegen Jakub Błaszczykowskis Versuch sah er gut aus, hatte jedoch ein wenig Glück: "Ich war ein bisschen überrascht, dass der Ball nach meinem Reflex auf der Latte landet", sagte Karius und schob nach: "Ich weiß nicht, ob das hier in Wolfsburg mein bestes Spiel war. Aber es wird immer besser."
Die Defensive der Rheinhessen scheint mittlerweile deutlich eingespielter zu sein, was auch dem Torhüter entgegenkommt. "Ich kenne nun die Abwehr, die Abwehr kennt mich." Sein Trainer, Martin Schmidt, steht ebenfalls voll zum Neuzugang vom französischen Erstligisten EA Guingamp: "Wir hatten viele Umstellungen, haben es manchmal nicht sauber wegverteidigt. Dann stehst du hinten und kriegst die Tore. Letzten Herbst hatten wir auch so eine Phase - mit Loris Karius."
"Die Bundesliga ist wirklich ein hohes Level, jede Woche", hat der 27-Jährige gemerkt. "Ich bin gerade sehr glücklich und hoffe, dass es so weitergeht und ich weiter mit solchen Rettungstaten dazu beitrage, dass wir und auch ich selbst unsere Ziele erreichen", schloss der Däne.


Adler: HSV hat "steinigen Weg" vor sich

Für Adler und den HSV läuft es zur Zeit noch nicht
Für Adler und den HSV läuft es zur Zeit noch nicht
Bei der 0:2-Niederlage in Berlin hielt René Adler, was er halten konnte und zeigte eine ordentliche Leistung. Trotzdem fuhr der HSV am Ende ohne Punkte nach Hause. Der Keeper macht sich Sorgen um seinen Verein.
"Wir haben gegen einen abgezockten, guten Gegner verloren", sagte Adler nach dem Spiel zur "Hamburger Morgenpost". "Die Berliner haben gerade einen Lauf, das hat man gemerkt. Sie brauchen nur wenige Chancen." Beim HSV sei zur Zeit genau das Gegenteil der Fall. "Wir arbeiten extrem viel, hatten uns auch diesmal wieder jede Menge vorgenommen und investiert, aber die Kugel will einfach nicht ins Tor."
Der Torwart vermutet: "Uns fehlt ein Erfolgserlebnis, damit wir besser ins Spiel kommen. Zurzeit kommt da vieles zusammen." Dass Neu-Coach Markus Gisdol in so kurzer Zeit noch wenig verändern konnte, sei klar, sagt Adler. "Doch ich glaube, wir haben schon vieles umsetzen können, was der neue Trainer sehen will. Gerade im Spiel nach vorne."
"Werden uns nicht zerfleischen"
Adler ahnt, dass es auch in dieser Saison nicht leicht wird. "Es ist ein harter, steiniger Weg. Das sind wir aus den letzten Jahren gewohnt." Über den Zusammenhalt soll es klappen. "Wir werden uns jetzt sicher nicht zerfleischen. Wir haben uns das eingebrockt und wir werden es gemeinsam schaffen."
Zwar gehe es unter dem neuen Coach auch um die "Mannschaftsentwicklung", aber es müssten auch kurzfristige Ergebnisse her. "Bundesliga ist ein Tagesgeschäft. Da geht es darum, Punkte zu holen und Ergebnisse abzuliefern. Das ist wichtig." Auch die Fans wollen natürlich unbedingt wieder einen Sieg sehen. "Es ist für sie frustrierend, hier herzufahren und dann wieder mit leeren Händen nach Hause zu fahren." Adler hat riesen Respekt vor der Support der eigenen Anhänger. "Sie unterstützen uns immer. Sie machen einen super Job."

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