Bayern-Profi Medhi Benatia stand laut der italienischen „Gazzetta dello Sport“ unmittelbar vor einer Rückkehr zum AS Rom. Demnach scheiterte ein Wintertransfer des marokkanischen Innenverteidigers lediglich an der Verletzung vonJérôme Boateng (27).
Die Bayern sollen sich bereits mit der Roma über eine Leihe plus Kaufoption einig gewesen sein. Die Option hätte sich dem Vernehmen nach beim Erreichen einer bestimmen Anzahl an Einsätzen in eine Kaufpflicht verwandelt. Als Kostenpunkt für das Gesamtpaket nennt die „Gazzetta“ 19 Millionen Euro.
Benatia (Vertrag bis 2019) wechselte im Sommer 2014 noch für 28 Mio. Euro von der Roma an die Säbener Straße. Seitdem wurde der Innenverteidiger von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfen, kam zum Beispiel in dieser Saison erst sechsmal in der Bundesliga zum Einsatz.
Um den Benatia-Deal stemmen zu können, sollen die Römer u.a. den unterschriftsreifen Deal mit Diego Perotti (27, FC Genua) erst nach Wochen des Wartens dingfest gemacht haben. Die Defensive verstärkte man schließlich mit Ervin Zukanovic (28, Sampdoria), an dem auch der VfB Stuttgart dran war.
Benatia hätte für den Wechsel wohl Gehaltseinbußen von aktuell 4 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro pro Saison hingenommen. Laut der Sportzeitung sollen auch familiäre Gründe eine Rolle für den angestrebten Tapetenwechsel gespielt haben.
Mit dem monatelangen Ausfall Boatengs platzte die Rückkehr nach Rom, wo Benatia die Saison 2013/2014 spielte, und seinen Marktwert von 13 Mio. auf 28 Mio. Euro steigern konnte. Der Abschied gen München verlief damals jedoch alles andere als friedlich. Roma-Boss James Pallotta titulierte Benatia seiner Zeit sogar als Lügner.
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