quarta-feira, 3 de fevereiro de 2016

VfB-Neuzugang Barba fällt wochenlang aus


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Kaum da - und schon wieder weg: Bundesligist VfB Stuttgart muss voraussichtlich sechs Wochen auf den erst am Montag verpflichteten Innenverteidiger Federico Barba verzichten. Der 22 Jahre alte Italiener zog sich beim Testspiel der Schwaben gegen Drittligist Sonnenhof-Großaspach (0:2) einen Muskelbündelriss in der linken Wade zu.
"Das ist einfach unglaubliches Pech. Federico war körperlich in einem Top-Zustand. Das unterstreichen seine jüngsten Einsätze für Empoli in der Serie A und auch die Ergebnisse unserer sportärztlichen Untersuchung", sagte VfB-Sportvorstand Robin Dutt.
Für Barba gehe es jetzt darum, "den Kopf oben zu behalten", führte Dutt weiter aus: "Wir werden ihm dabei jede Unterstützung zukommen lassen und großen Wert darauf legen, dass die Integration in die Mannschaft parallel erfolgt."
Der VfB hatte Barba kurz vor Ende der Transferperiode bis zum Saisonende vom italienischen Erstligisten FC Empoli ausgeliehen. Die Stuttgarter besitzen eine Kaufoption.
Immerhin gibt es bei Martin Harnik positive Signale. Der österreichische Offensivspieler feierte gegen Großaspach nach auskuriertem Außenbandanriss sein Comeback und steht Trainer Jürgen Kramny am Samstag (15.30 Uhr) in Frankfurt wieder zur Verfügung.

Bayerns Martínez gibt sich optimistisch


Bayern Münchens Star Javi Martínez hat sich kurz nach seiner Meniskus-Operation schon wieder optimistisch gezeigt. "Es ist glücklicherweise keine schlimme Verletzung. Alles gut", schrieb der Spanier am Mittwoch bei Twitter und postete dazu ein Foto aus dem Krankenbett, bei dem er beide Daumen in die Höhe streckt.
Beim 27 Jahre alten Defensivspieler war am Dienstag in Barcelona ein Meniskusschaden am linken Knie behoben worden. Martínez soll nach Vereinsangaben rund vier Wochen ausfallen. 
Martínez steht damit definitiv für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Juventus Turin am 23. Februar nicht zur Verfügung. Für das Rückspiel am 16. März könnte der Nationalspieler wieder dabei sein, sollte die Prognose stimmen.

Darmstadts Doc: Doping ist überall


Teamarzt Klaus Pöttgen vom Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 schließt Doping im Fußball nicht aus. "Sie können in jeder Sportart durch die Anwendung unerlaubter Substanzen eine Leistungssteigerung erzeugen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Allerdings werde im Fußball mittlerweile sehr häufig kontrolliert. "Heute ist das Risiko, erwischt zu werden, extrem hoch. Ich denke, das ist inzwischen ein gutes System." Wenn man heute von Doping im Fußball höre, handele es sich seiner Ansicht nach meist um "unglückliche Fälle, bei denen die Substanzen nicht bewusst eingenommen wurden", erklärte der Internist. Um das in Darmstadt zu verhindern, nimmt er auch die Profis in die Pflicht: Alle Nahrungsergänzungsmittel, die nicht vom Verein kommen, müssen ihm von den Spielern gezeigt werden.
Um die versehentliche Einnahme verbotener Medikamente zu verhindern, seien die Spieler angehalten, auf ihren Handys die App der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zu haben. Es spiele dann keine Rolle mehr, ob sie ein Medikament selbst kauften, irgendwo verordnet oder von der Oma in die Hand gedrückt bekämen. "Sie können, nein, müssen sogar prüfen, ob sie es einnehmen dürfen, forderte Pöttgen.

Schade gegen Bundesliga zu Weihnachten


Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade hat sich gegen Spiele der Bundesliga am zweiten Weihnachtsfeiertag ausgesprochen. 
"Ich bin komplett dagegen, auch wenn ich weiß, dass ich mir mit der Meinung viele Ohrfeigen aus der Bundesliga einfange", sagte Schade der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die englische Premier League spielt dagegen traditionell am 26. Dezember, dem sogenannten Boxing Day.
"In Deutschland hat das Weihnachtsfest eine andere Tradition als in manchen angelsächsischen Ländern. Bei uns kommen die Familien zusammen, auch und gerade in einer schnelllebigen Zeit", sagte Schade und fragte: "Warum muss der Fußball diesen Anlass auseinanderreißen?" Er finde es gut, dass die Spieler eine kleine Verschnaufpause bekommen. Den vielen Helfern und Sicherheitskräften, aber auch Fußballfans und ihre Familien tue eine Pause ebenfalls gut.
"Wirtschaftlich wäre ein Boxing Day in Deutschland sicher ein großer Erfolg. Er wird im Rahmen der Vermarktung auch vielleicht irgendwann kommen, um wieder etwas Neues anzubieten", meinte Schade mit Blick auf mögliche höhere Erlöse aus der Fernsehvermarktung. Jetzt und heute sei er dagegen, unterstrich der Bayer-Geschäftsführer.

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